Für eine belebte Altstadt!

Städte und deren öffentliche Freiräume stehen unter Druck, denn es ist ein Anliegen von vielen Menschen zentral und am Puls des Geschehens mitzuwirken und am öffentlichen Leben teilzuhaben. Manche machen dies in einer Bar oder in einem Club, andere sitzen mit mitgebrachten Getränken nächtelang in der Steinberggasse oder sonst wo in der Altstadt oder im Park.

Öffentliche Plätze ohne Konsumzwang
In der Winterthurer Altstadt befindet sich die grösste Bar- und Club-Dichte der ganzen Stadt. Hohe Eintritts- und Konsumpreise sowie Einlasskontrollen führen aber dazu, dass viele Menschen von diesen Orten ausgeschlossen sind. Daneben existieren öffentliche Plätze, Strassen und Pärke, die als Treffpunkte ohne Konsumzwang dienen. Sie ermöglichen wenig-verdienenden Menschen ebenfalls am Nachtleben teilzuhaben. Gerade für Jugendliche, die sich treffen um jenseits der Erziehung Unabhängigkeit und Gemeinschaft zu erfahren, sind solche Orte zentral. Darum ist es für eine sozialdurchmischte Stadt wünschenswert, Orte ohne Konsumzwang zu fördern.
Ja, es ist teilweise laut und es wird gelacht, geredet und gestritten, das gehört zu einer belebten und durchmischten Stadt.

In der Altstadt finden die grössten Veranstaltungen in Winterthur statt.
Was wäre Winterthur, die „Kultur“-Stadt ohne die Musikfestwochen, die Afropfingsten, die Fasnacht, das Albanifest oder dem Weihnachtsmarkt?
Das Bedürfnis nach Freiräumen ist gross und die Altstadt wird diesem Bedürfnis seit Jahren gerecht. Natürlich sind da Nutzungskonflikte nicht auszuschliessen.
Es soll aber in einem Verhältnis stehen. Winterthur ist und bleibt eine Stadt und die Altstadt ist und bleibt ein beliebtes Ausgehviertel für Menschen in und um Winterthur.
Was denkt ihr, ist die Altstadt wirklich zu laut?
Wie sieht das in anderen Stadtzentren aus wie zum Beispiel Zürich, Basel, Berlin, Paris und weitere Städte?
Da ist der Lärmpegel in Winterthur wohl immer noch total vertretbar.

Durch die steigenden Mieten werden viele einkommensschwache Personen aus dem Stadtzentrum verdrängt.
Wir müssen uns jetzt gemeinsam gegen die profitorientierte Stadtentwicklung von Winterthur wehren. Denn Winterthur soll eine lebendige und sozial durchmischte Stadt sein, wo verschiedene Menschen gleichermassen mitwirken und mitentscheiden können. Es ist höchste Zeit, uns zusammen gegen die voranschreitende Gentrifizierung zu verbünden.

Denn wem gehört die Stadt und deren öffentliche Freiräume?
Uns Allen! Wir lassen uns nicht vertreiben!

Wir wollen uns weiterhin in der Altstadt aufhalten können und gemeinsam den Sommer bis in die Nacht hinein geniessen.

Unterschreib jetzt, um zu zeigen, dass du weiterhin eine belebte Altstadt willst, die sich alle leisten können!

Winti Lebt!

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